The Aristocrats – Culture Clash Deutschland Tour

Gitarrist Guthrie Govan, Drummer Marco Minnemann (beide im Line-Up von Steven Wilsons Soloband) und Bassist Bryan Beller (Dethklok, Steve Vai, Joe Satriani) bilden die Supergroup The Aristocrats. Im März stellt das virtuose Fusion Trio das aktuelle Album Culture Clash live in 8 Städten in Deutschland vor. Euch erwartet ein spritziger Mix aus Jazz, Rock und Blues.

The Aristocrats live in Zoetermeer

The Aristocrats live in Zoetermeer

Tourdates

Die Band macht während ihrer Europa-Tour Halt in München (02. März, Backstage Werk), Berlin (04. März, Kesselhaus), Hamburg (05. März, Fabrik), Dortmund (09. März, domicil), Köln (10. März, Kantine), Ludwigshafen am Rhein (11. März, Das Haus), Reichenbach (12. März, Bergkeller) und Dresden (13. März, Tante Ju). Tickets für die Shows bekommt ihr bei eventim.

Boing! We’ll do it live

access2music: Interview mit Steven Wilson in Leipzig + Review & Fotos

Steven Wilson & Band live in Leipzig © archeopix

Steven Wilson live in Leipzig © archeopix

Ein Rückblick auf Steven Wilsons Herbst-Tour in Deutschland: Christian hat sich für das Musikportal access2music.de mit Steven in Leipzig für ein Interview verabredet und das Konzert für euch in Wort und Bild festgehalten.
Im Interview spricht Steven über den Alltag seiner Europa-Tour und lässt die Festival-Auftritte bei Hurricane, Southside, NovaRock und der Night of Prog Revue passieren. Dazu gibt er einen Einblick in Blackfield, die ungewisse Zukunft von Porcupine Tree, sein neues Solomaterial und vieles mehr.

Das ausführliche Interview ist in’s Deutsche übersetzt. Hier ein Auszug, das komplette Gespräch zwischen Christian und Steven findet ihr hier.

A2M: Nun bist du heute in Leipzig. Es ist ja nicht das erste Mal, dass du hier bist. Hattest du eigentlich schon die Gelegenheit ein wenig Sightseeing zu betreiben?

SW: Ja, wir hatten gestern einen freien Tag hier. Wir waren ja auch schon mehrfach mit Porcupine Tree hier. Leipzig ist eine sehr interessante Stadt.

A2M: Hast du eigentlich so etwas wie eine tägliche Routine auf Tour? Was macht ihr dann in eurer Freizeit?

SW: Nicht direkt. Aber wir haben normalerweise regelmäßig freie Tage, da es einfach nicht möglich ist jeden Tag eine Show zu machen. Du hast eine logische Route durch Europa und kannst eben nicht den einen Tag in Mailand spielen und nächsten in Finnland. So hast du zwangsläufig diese kleinen freien Tage bei denen du keine Wahl zum wählen hast. Dieses Mal hatten wir einen Tag in Dresden, dann hier in Leipzig, später in Hannover und nächste Woche in Lyon. Wenn es eine interessante Stadt ist, dann ist es immer toll durch die Straßen zu wandern.

Christians Review zur Show in der Theater Fabrik Sachsen könnt ihr hier lesen. Alle Bilder der Show könnt ihr euch auf Christians Flickr-Seite ansehen.

Steven Wilson & Band live in Leipzig © archeopix

Steven Wilson & Band live in Leipzig © archeopix

Blackfield Tour: Steven Wilson & Aviv Geffen im C-Club Berlin

Blackfield IV Cover

Das Cover von Blackfields “IV”

Im kommenden Februar wird die Band Blackfield mit dem aktuellen Studioalbum IV durch Europa touren.

In den letzten Tagen wurden nach und nach Tourstationen des Duos bekannt gegeben. Lange war das Warten, doch heute hat die Band auch ein Konzert in Deutschland angekündigt. Steven Wilson und Aviv Geffen treten am 10. Februar im C-Club in Berlin auf.

Tickets für die Show sind ab sofort bei eventim erhältlich.

Blackfield live: Steven Wilson & Aviv Geffen

Blackfield live: Steven Wilson & Aviv Geffen

Review: Steven Wilson live in der Heinrich-Lades-Halle Erlangen [Photos]

Am Sonntag war es wieder soweit: Steven Wilson und seine Liveband machen Halt in Süddeutschland. Nachdem bei der ersten Raven-Tour im Frühjahr die Großstädte Stuttgart und München Anlaufstelle waren, bekommt dieses Mal das fränkische Erlangen den Zuschlag.

Steven Wilson & Band live in Erlangen, Heinrich Lades-Halle - © Florian Thoma

Steven Wilson in Erlangen © Florian Thoma

Im Großen Saal der Heinrich-Lades-Halle spielt die Band das letzte Headliner-Konzert ihrer Deutschlandtour vor einem bunten Publikum: vom Prog-Jungspund bis zum Ur-Progger ist auf Wilson-Shows alles vertreten. Im Foyer wird über Musik geplauscht, über die Show spekuliert und in Ruhe der Merch-Stand abgecheckt. Die Vorfreude auf ein tolles Konzert macht sich breit.

Inzwischen nehmen die ersten Besucher im Saal Platz. Auch heute Abend spielt die Band in einem bestuhlten Konzerthaus. Über den Beamer läuft bereits das neue Intro-Video von Lasse Hoile. Die Show hat noch nicht begonnen, da spielt man schon mit der Konzentration der Besucher. Der Mann, der in der Found Footage wieder und wieder mit seinem Gitarrenkoffer durch das Bild schlendert, wird uns später in der Show noch einmal begegnen. Aus den Surround-Boxen wummert dazu ambiente Begleitmusik von Bass Communion. So füllt sich der Saal langsam, bis Musik und Licht aus gehen und Wilson zunächst allein die Bühne betritt.
Als Opener wählt er mit dem folkigen Trains die Porcupine Tree-Zugabe per se, allerdings in einer abgewandelten Akustikversion. Ein ungewohnter Einstieg in seine Soloshow. Es ist ein wenig als würde man die Stimme eines alten Freundes wiederhören. Hommage oder stiller Abgesang einer Ära? Nun, Freude und Melancholie sind zwei Seiten der selben Münze.
Ehe die Hymne verstummt, betritt die Band die Bühne. Adam Holzman nimmt am Keyboard Platz und Theo Travis greift zur Querflöte. Scheinwerfer und Visuals fahren hoch, als der Bassist Nick Beggs und der Drummer Chad Wackermann losfeuern, der Virtuose Guthrie Govan setzt mit seiner Lead-Gitarre ein. Kein langsames Eingrooven, sondern gleich in die Vollen: mit Luminol kommt das erste Brett der Show. Ruhigen Kontrast liefert die Piano-Ballade Postcard aus seinem Doppelalbum Grace for Drowning, nach der Wilson selbst zum Bass greift und im Duo mit Nick Beggs den Groove-Overkill in The Holy Drinker startet. Vertont wird die Höllenfahrt eines Alkoholikers, der seine Seele verkauft. Das Sounddesign über das Quadsound-System ist live eine Wucht: es ist als würde sich die Hölle um einen herum auftürmen.
Die Setlist ist ein durchdachter Mix aus den 3 Soloalben und dem, was noch nichtmal aufgenommen wurde, wobei der Akzent natürlich auf der aktuellen Platte liegt. Bis auf The Pin Drop werden alle Songs von The Raven That Refused to Sing über die Show verteilt gespielt.
Nun sehe ich die Band dieses Jahr nicht zum ersten Mal, aber der Spaß, den die Gruppe auf der Bühne hat, ist in Erlangen greifbar wie nie. Die Rolle des Frontmanns steht dem zierlichen Briten erstaunlich gut. Mit Witz moderiert Wilson durch das zweistündige Set und hat selbst die helle Freude an der eigenen Band. Für alle BesucherInnen unter 50 gibt es eine kurze Einführung in das Mellotron, Govan übersetzt ein kurzes Märchen in ein improvisiertes Gitarren-Solo und Wilson outet sich als musiktheoretischen Legastheniker. Bestens gelaunt philosophiert er über fränkisches Bier (Export Hell?) und lobt die deutsche Backkunst – genauer die Sahnetorte, mit der er heute backstage seinen Geburtstag feiert.

Das größte Geschenk hat er heute Abend aber selbst dabei: es gibt eine Kostprobe des Songwritings für die nächste Platte. Heute Abend werden 2 Portionen gespielt, die noch kein Studio von Innen gesehen haben. Zwei Stücke als Momentaufnahme und Überraschung an die treue Gefolgschaft, die auch aus ihrem x-ten Konzertbesuch ein Aha!-Erlebnis mitnehmen soll. Der Appell, genau deshalb das präsentierte Material einfach mal nicht auf YouTube zu stellen, wird jedenfalls mit Applaus belohnt. Etwas Verwirrung bei der Namensgebung kann dann vielleicht nicht schaden? Zwischen Drive Home und The Watchmaker platziert die Band einen monumentalen 15-Minuten-Epos, der jeden Abend einfach einen neuen Arbeitstitel bekommt. Wilson muss kurz auf die Setlist schielen. Heute Abend heisst das Stück “Regret No. 5″. In gewohnter Manier schlängelt sich die Band durch wirre Tonskalen, springt zwischen atmosphärischen Soundpassagen und donnerndem Noise. Das Stück hat Groove und genug Platz um alle Musiker mit ihrem Talent glänzen zu lassen. Es spricht nur für die Band und ihren Ehrgeiz eine Viertelstunde mit absolut ‘unbekannter’ Musik zu bestreiten (und bei aller Liebe: wir sprechen hier nicht von Schunkelmusik im 4/4-Takt). “Regret No. 5″ ist eine ausufernde Komposition mit vielen Winkeln, die Lust auf mehr macht.

Steven Wilson & Band - Erlangen 2013 - © Florian Thoma

Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma

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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma
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Steven Wilson & Band - Erlangen, Heinrich-Lades-Halle 2013 - © Florian Thoma

Eine kurze Verschnaufspause gibt es, als das Intro-Video zu The Watchmaker auf den entfalteten Kabuki projiziert wird. Mit Index und dem 15-minütigen Jazz-Epos Raider II folgen zwei weitere Psychoritte durch die Gedankenwelt wirrer Serienmörder. Zu dem Instrumental Sectarian wird der Bühnenvorhang hochgefahren und der Blick auf die Band wieder frei. Harmony Korine bleibt der einzige Insurgentes-Track in der Setlist. Das Publikum ist bestens gelaunt, leider nimmt die Venue der Stimmung oft den Wind aus den Segeln. In dem bestuhlten Saal kommt nur punktuell Feedback aus der Menge, zuviel wurde das Publikum in Ränge, Blöcke und Reihen aufgeteilt. Zurückhaltend und eher kontemplativ betrachten die Franken das audiovisuelle Schauspiel. Dieses Mal auch keine Einladung seitens der Band, während des letzten Drittels der Show aufzustehen, sondern das Geständnis, dass seated venues auch von der Bühne aus ein ungewöhnlicher Anblick bei einem Rockkonzert sind. Bei allen Vorzügen – ich bin immernoch kein Fan der bestuhlten Konzerte. Aber es hat etwas ungewollt Komisches im Deutschen zu sagen: “Steven Wilson hat mich sitzen lassen.” Mit dem Titeltrack The Raven That Refused to Sing und dem gleichen Animationsfilm von Jess Cope endet die reguläre Showzeit.

Steven Wilson & Band live in Erlangen © Florian Thoma

Steven Wilson & Guthrie Govan © Florian Thoma

Ihre anschließende Zugabe startet die Band mit dem längeren Fusion-Stück Remainder The Black Dog.
Der letzte Song heute Abend ist gleichzeitig ein Blick in die Zukunft. Happy Returns ist eine sphärisch-düstere Rockballade, die von Gitarre und Piano getragen wird. Einer dieser Songs, für die die Briten das Wort bittersweet haben: verträumte Akkorde, ein Gespür für wunderschöne Melodien, hymnenhafte Lead-Arbeit von Govan und lautmalerischer Harmoniegesang. Ich mache die Augen zu, in Gedanken grinst mir David Gilmour breit entgegen.
Im Scherz sagt Steven, in seiner Karriere habe er nicht einen Hit geschrieben. Nichts, dem er verpflichtet sei. Vielleicht haben wir den ersten ja gerade gehört. Er erzählt vom Wiedersehen zweier Brüder, die einander fremd geworden sind. Er selbst scheint musikalisch so sehr bei sich wie nie. Aber er sucht weiter. Den Weg wird er selbst einschlagen. Er schaut dabei nicht nach Gestern, sondern blickt auf Morgen. Heute feiert er in Erlangen seinen Geburtstag auf der Bühne, es fühlt sich an wie die Geburtsstunde eines Freigeists.
Steven Wilson & Band live in Erlangen © Florian Thoma

Steven Wilson & Band live in Erlangen © Florian Thoma

Rolling Stone Weekender: Steven Wilson & Band beim Indoor-Festival an der Ostsee

Rolling Stone Weekender Logo

Rolling Stone Weekender

In 2 Wochen findet erneut das jährliche Indoor-Festival Rolling Stone Weekender statt. Am Weissenhäuser Strand nahe Oldenburg (Holstein) erwartet Fans auf 4 Bühnen eine geballte Ladung Rockmusik von Suede, Thees Uhlmann, den Shout Out Louds, Travis, Glen Hansard und vielen weiteren Bands.
Vorlesungen, ein familienfreundliches Freizeitprogramm und Wellness sollen das Komfort-Festival an der Ostsee abrunden. Neben Tagestickets können Fans ein Hotelzimmer oder Apartments am Strand buchen.

Steven Wilson wird dort am Freitag, den 22. November, mit seiner Live-Band im Baltic Festsaal auftreten (Timetable für Freitag). Der Auftritt findet zwischen seiner Soloshow in Tel Aviv und den vorerst letzten Konzerten in Skandinavien und Polen statt.

Tagestickets sowie Festivalpässe mit Übernachtungsangebot könnt ihr hier bestellen. Alle Infos zu dem Festival von FKP Scorpio findet ihr hier.

Steven Wilson: Autogrammstunde in Bremen

Steven Wilson Autogrammstunde in Bremen - Hot Shot Records

Hot Shot Records

Morgen starten Steven Wilson und seine Band ihre Deutschlandtour im Pier 2 in Bremen. Ihr geht hin? Dann solltet ihr mittags dem Plattenladen Hot Shot Records einen Besuch abstatten.

Steven wird dort ab 12:30 eine Autogrammstunde geben. Also schaut vorbei und sagt Hi!

Und so kommt ihr hin: Hot Shot Records, Knochenhauerstr. 20-25, 28195 Bremen.
Und wer noch keine Karten für die Show im Pier 2 hat, kann die Abendkasse ansteuern ;)

Es folgen Konzerte in den Städten Bielefeld, Hannover, Dresden, Leipzig und Erlangen. Tickets könnt ihr flott bestellen oder selbst ausdrucken.

SW Tour: Trailer Bremen